Büroservice Laske

AGB Büroservice Laske

1. Allgemeines

Der Buchhaltungsservice Laske übernimmt für den Auftraggeber Hilfeleistungen in Steuersachen entsprechend § 6 Nr. 3 und 4 des Steuerberatergesetzes (StBerG) ohne Steuerberatung. Darunter zählt das Kontieren und Buchen von laufenden Geschäftsvorfällen, die Erstellung der laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnungen, der Sozialversicherungsmeldungen und Lohnsteueranmeldungen, jedoch ohne Jahresabschlussarbeiten.
Des Weiteren übernimmt der Buchhaltungsservice Laske allgemeine Bürotätigkeiten.
Der Buchhaltungsservice Laske ist zur Verschwiegenheit über alles was ihm bei der Ausübung seiner Tätigkeiten bekannt wird auch nach Beendigung des Auftrages verpflichtet.
Der Buchhaltungsservice Laske, im nachfolgenden Auftragnehmer genannt, ist nicht verpflichtet die Richtigkeit sowie Vollständigkeit der Unterlagen und Angaben des Auftraggeber nachzuprüfen, sollte er Unrichtigkeiten bei der Bearbeitung der Unterlagen feststellen ist er verpflichtet den Auftraggeber darauf hinzuweisen.

2. Mitwirkungspflicht des Auftraggeber

Der Auftraggeber ist verpflichtet entsprechend den Vereinbarungen die notwendigen Unterlagen ohne Aufforderung vollständig und termingerecht dem Auftragnehmer zu übergeben, damit der Auftragnehmer in einem angemessenen Bearbeitungszeitraum die erforderlichen Tätigkeiten ausführen kann. Das gleiche gilt für alle Vorgänge und Umstände, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sind.
Übergibt der Auftraggeber nicht termingemäß dem Auftragnehmer die erforderlichen Unterlagen zur termingerechten Bearbeitung durch den Auftragnehmer haftet der Auftraggeber selbst für etwaige entstehende Schäden.
Bei Nachlieferung der Unterlagen ist der Auftragnehmer berechtigt selbst eine Frist für die Nacharbeit zu bestimmen. Sollte es mehrfach zu einer Unterlassung der Mitwirkungspflicht des Auftraggebers kommen, so ist der Auftragnehmer berechtigt weitere Leistungserbringungen für den Auftraggeber abzulehnen.
Der Auftragnehmer hat Anspruch auf Ersatz für entstandene Mehraufwendungen durch Verzug oder unterlassener Mitwirkungspflicht des Auftraggebers.

3. Übertragung von Tätigkeiten an Dritte

Der Auftragnehmer ist berechtigt zur Ausführung des Auftrages fachkundige Mitarbeiter heranzuziehen, welche sich zu der entsprechenden unter 1. festgelegten Verschwiegenheit verpflichten.

4. Mängelbeseitigung

Sollten Mängel bei der Durchführung der Arbeiten des Auftragnehmers entstehen, hat der Auftraggeber Anspruch auf Beseitigung der Mängel innerhalb einer angemessenen Frist. Die Anzeige der Mängel durch den Auftraggeber ist innerhalb von 14 Tagen nach Auslieferung der Auswertungen schriftlich beim Auftragnehmer geltend zu machen. Handelt es sich um Mängel, welche auf Grund von Übertragungsfehlern vom Auftraggeber entstanden sind kann der Auftragnehmer diese Mängel entsprechend den Hinweisen des Auftraggebers gegen ein entsprechendes Entgelt beseitigen.

5. Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden die durch Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von ihm verursacht wurden. Die Haftung für einfache Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen. Die Haftung ist begrenzt auf insgesamt höchstens den Wert eines durchschnittlichen Monatsabrechnungsbetrages für einen vollständigen Auswertungsmonat ohne Umsatzsteuer. Jede weitere Haftung vom Auftragnehmer insbesondere Folgeschäden ist ausgeschlossen. Für Fehler in Schreibarbeiten wird keine Haftung übernommen.
Der Schadensanspruch des Auftraggebers verjährt nach 2 Jahren vom Zeitpunkt an, wo der Anspruch entstanden ist und rechtzeitig dem Auftragnehmer schriftlich mitgeteilt wurde.

6. Rechnungslegung

Die Rechnungslegung des Auftragnehmers an den Auftraggeber erfolgt monatlich nach Abschluss der Arbeiten. Die Rechnung ist vom Auftraggeber innerhalb von 7 Kalendertagen nach Rechnungserhalt ohne Abzug zahlbar.
Dem Auftragnehmer steht das Recht zu, in Verzug befindliche Auftraggeber von weiteren Dienstleistungen auszuschließen und für die ausstehenden Beträge Zinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz zu berechnen. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, seine Leistungen nach dem unter
www.bueroservice-laske.de veröffentlichtem gültigen Stundensatz abzurechnen.

7. Aufbewahrung und Transport

Der Auftraggeber ist verpflichtet innerhalb von 6 Monaten nach dem Ende des Auftrages die dem Auftragnehmer ausgehändigten Unterlagen vom Auftragnehmer in Empfang zu nehmen, sollte er dieser Aufforderung nicht nachkommen erlischt die Aufbewahrungsfrist beim Auftragnehmer.
Der gesamte Transport aller Unterlagen während und nach dem Auftrag geht auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers.

8. Eigentumsvorbehalt

Der Auftragnehmer ist berechtigt die Herausgabe seiner Arbeitsergebnisse und der Unterlagen des Auftraggeber zu verweigern bis er wegen seiner Gebühren und Auslagen befriedigt ist.

9. Gerichtsstand und Erfüllungsort

Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Der Gerichtsstand und Erfüllungsort für beide Partner ist der Ort der beruflichen Niederlassung des Auftragnehmers.

10. Schlussbestimmungen

Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle des Unwirksamen soll angemessen Wirksames treten.

Dresden, den 26.04.2016

mail@bueroservice-laske.de